Weyprecht-Medaille

Die Weyprecht-Medaille wird von der Deutschen Gesellschaft für Polarforschung in unregelmäßigen Abständen für herausragende wissenschaftliche Leistungen in den Polargebieten verliehen.

Die Auszeichnung ist nach Carl Weyprecht benannt, der gemeinsam mit Julius Payer die Österreichisch-Ungarische Nordpolexpedition leitete, die unter anderem zur Entdeckung des Franz-Josef-Landes führte.

Preisträger

  • 1967: Paul-Émile Victor
  • 1969: Bernhard Brockamp
  • 1971: Fritz Loewe
  • 1978: Julius Büdel
  • 1991: Gotthilf Hempel
  • 1998: Dietrich Möller
  • 2001: Bernhard Stauffer
  • 2003: Karl Hinz
  • 2008: Hubert Miller
  • 2010: Leonid Alexandrowitsch Timochow[1]
  • 2013: Reinhard Dietrich
  • 2015: Dieter Fütterer
  • 2018: Hartwig Gernandt
  • 2022: Gerlis Fugmann und Hugues Lantuit[2]

Weblinks/Quellen

  • Ehrungen der Deutschen Gesellschaft für Polarforschung
  • Hans-Wolfgang Hubberten: Verleihung der Karl-Weyprecht-Medaille der Deutschen Gesellschaft für Polarforschung e. V. an Herrn Dr. Hartwig Gernandt. In: Polarforschung. Band 88, Nr. 1, 2018, S. 58–60, hdl:10013/epic.0d00186e-c9b2-48d6-b8df-8ebe4622ac5a.

Anmerkungen und Einzelnachweise

  1. Meist in englischer Transkriptionsweise als Leonid A. Timokhov zitiert. Professor am Arktis- und Antarktis-Forschungsinstitut (AARI) in Sankt Petersburg, das gemeinsam mit dem Alfred-Wegener-Institut das Otto-Schmidt-Labor betreibt.
  2. Mirko Scheinert: Verleihung der Karl-Weyprecht-Medaille an Gerlis Fugmann und Hugues Lantuit. In: polarforschung.de. Deutsche Gesellschaft für Polarforschung, 16. Mai 2022, abgerufen am 22. Juni 2022.